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Håskö, die Südostbucht, Position 58° 15´120 N, 16° 55´4 E, Karte No 622 NE
Diese etwas größere Bucht , fast
wie ein Binnensee, fällt zu allererst auf, wenn man
in dieser Gegend einen Platz sucht.
Die Ansteuerung von Nord oder Süd
ist problemlos. Von Norden zwischen Håskö und
Bockholm kommend benutzten wir die erste Möglichkeit,
in die Bucht zu drehen. Von Süden her muß man
zwischen Bockholm und den kleinen Inselchen
hindurch, wobei man sich mittig halten sollte, weil
vor der Küste von Bockholm eine Untiefe mit 1,9 m
ins Fahrwasser hinein ragt.
Die sich dann öffnende Bucht
bietet Platz für Ankerlieger in den nördlichen und
westlichen Ausbuchtungen auf etwa 3 bis 5 m Wasser
und gutem Ankergrund. Gleich hinter der Einfahrt hält
der Fischer von Håskö Lachse in einer Zuchtstation
und kann von seinem Anwesen am westlichen Ende
dieses “Binnensees” die ganze Bucht überblicken.
Das Telefonkabel verläuft etwa so
wie wir in die Bucht hineingefunden haben. Es
verbietet sich also, in diesem Bereich zu ankern,
was aber auch bei dem Angebot an kleinen
Randausbuchtungen gar nicht nötig ist. Vor der
westlichen Ausbuchtung liegen drei Bojen des Svenska
Krusing Klubben, die für uns tabu sind, aber der
Ankergrund ist auch hier gut, so daß man durchaus
auch das eigene Eisen schmeißen kann.
Besonders gut gefallen hat uns die
Nordbucht, die mit ihren hohen Felsen und dem
dichten, hochgewachsenen Wald einen idealen Schutz
bei Winden aus den nördlichen Quadranten bietet.
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