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Jetzt erst recht!
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Jetzt erst recht
ist die
Geschichte eines Mannes, der gegen seine Krankheit
ankämpft, ein leistungs- bewusstes und lustvolles
Leben führt, nach einem Segeltörn ins Koma fällt und
bereits sterbend eine neue Leber geschenkt bekommt.
Es ist die Geschichte eines Mannes, der anderen
Kranken Mut machen will zu kämpfen und
unentschlossenen Organspendern zeigen will, welch
ein volles Leben ein dem Tode geweihtes Organ noch
schenken kann. Nicht zuletzt auch ein Feedback für
die Ärzte, die manchmal an ihren Patienten
verzweifeln. Die Geschichte zeigt, welche Kraft aus
dem Wassersport geschöpft werden kann. Der Autor ist
nach der Transplantation Transatlantik gesegelt, hat
den einzigen deutschsprachigen Führer durch die
ostschwedischen Schären erarbeitet und
veröffentlicht und bereist jetzt das Mittelmeer, die
Nord- und Ostsee und die Europäischen Flüsse und
Kanäle mit seiner Motoryacht „Troll von Cochem“.
Jetzt erst recht!
Mensch, Wido, denk doch zurück an die
Pathologie, Du hast doch wahrlich genügend Leichen
seziert! Ein Patient mit einer solchen Leber, wie Du
eine hast, hat noch maximal 10 bis12 Jahre, dann ist
die Leber alle. Das weißt Du doch, also richte Dich
darauf ein. Geh in Rente und widme die Zeit, die Dir
noch bleibt, deiner Familie.
Das war im Januar 1975 im Höchster
Krankenhaus und der das sagte, war der Oberarzt
der Medizinischen Klinik, mein alter Kollege aus der
Pathologie. Ich hatte mich beim Operieren mit einer
Hepatitis B infiziert und hatte bereits 8 Monate
nach der Infektion eine Leberzirrhose. Das sprach
für einen schlimmen Verlauf.
Meine Frau Beate und ich waren damals
Assistenten an einer Klinik in Trier. Wir hatten
viele Freunde und obwohl wir jeden 2. oder 3. Tag
Nachtdienst hatten, lebten wir die freien
Wochenenden wie eine Party. Das änderte sich von
Grund auf an dem Tag, als meine Erkrankung bekannt
wurde. Von einem auf den anderen Tag kannte uns
keiner der vielen Freunde mehr, die noch gestern bei
uns ein und aus gingen. Auf der Straße machten sie
einen großen Bogen, um uns nicht begegnen zu müssen.
Wir waren wie Aussätzige, denn jeder hatte Angst vor
einer Ansteckung, weil es damals noch keine Impfung
gab. Das war eine bittere Erfahrung. Der Absturz kam
unvermutet und der Verlust der vermeintlichen
Freunde schmerzte uns entsetzlich. Falls ich doch
wieder auf die Beine käme, wollte ich denen nie
mehr begegnen. Da mich aber auch keine Klinik mehr
einstellen würde, blieb also eigentlich wirklich nur
noch ein Leben als Rentner oder die Gründung einer
eigenen Praxis. Ob wir das aber je schaffen würden,
war sehr fraglich.
Das Gute bei einer Lebererkrankung
kann aber manchmal sein, dass sie nicht weh tut. Als
ich mich nach einigen Monaten nicht mehr so krank
fühlte, begann ich Pläne zu schmieden, die
schließlich in der Niederlassung als Facharzt für
Hals Nasen Ohrenerkrankungen in Cochem an der Mosel
mündeten. Das war eine schwierige Geburt, da ich als
Kranker nicht kreditwürdig war. Meine Eltern hatten
kein Geld, das sie mir hätten leihen können und
meine Schwiegereltern wollten nicht. So hatte ich
wirklich nur Beate, unseren Optimismus, Mut – und
eine ganze Menge Glück. Die von der
Berufsgenossenschaft angebotene Vollrente hatte ich
ausgeschlagen, weil ich glaubte, dass ich mich
dadurch wie ein Invalide fühlen würde und mir der
Biß verloren ginge. Es war wohl auch so und wir
schafften es trotzdem – oder gerade deshalb -- ohne
die Hilfe anderer. Darauf sind wir jetzt unendlich
stolz.
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Wie sich später zeigte, waren alle
Entscheidungen richtig und die HNO- Praxis ein
Erfolg. Nach 2 Jahren begann ich, alte Porsche 356
zu restaurieren und fuhr damit nebenbei auch Rennen.
Keiner hätte geglaubt, dass ich krank war. Mit
meinem Renn - Speedster sahnte ich bei den
klassischen historischen Rennen alles ab, was es zu
holen gab, obwohl der Motor praktisch nur aus
Schrottteilen zusammengebaut war. Nur - Beate blieb
immer mit entsetzlicher Angst daheim. Wenn mir etwas
passiert wäre, hätte sie mit den Kindern und einem
Haufen Schulden dagestanden. |

1980 auf dem Nürburgring |
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Deshalb hörte ich mit der Rennerei
auf und wir begannen zusammen ein Leben als Segler.
Obwohl immer knapp bei Kasse, waren wir zu einem
Dickschiff gekommen wie die Jungfrau zum Kind und
die Segelei hatte mich so sehr gepackt wie vorher
der Porschevirus. Ein Leben ohne Boot konnte ich mir
nicht mehr vorstellen. Das Segeln wurde zur
Weltanschauung und gab mir die Kraft, die ich für
den Beruf brauchte. |

Unterwegs mit "Rasmus" |
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Aber bereits zwei Jahre nach
dem Einstieg ins Fahrtensegeln hatte ich
einschneidende Erlebnisse, die mich immer deutlicher
an die Prognose meines Kollegen erinnerten. Einmal
zu Ostern waren wir z.B. wieder in Laboe, um das
Schiff nach dem Winterlager aufzutakeln und da mir
dauernd zum Kotzen schlecht war, fuhren wir, als wir
mit der Arbeit fertig waren, gleich wieder heim.
Während der Fahrt erbrach ich große Mengen hellrotes
Blut. Das bedeutete, dass infolge der Leberzirrhose
Krampfadern in der Speiseröhre geplatzt waren und
ich langsam verbluten würde. So hatte ich es
gelernt. Auf der Strecke bis Cochem verabschiedete
ich mich von den Wäldern und Wiesen, die ich von den
vielen Fahrten zum Schiff so gut kannte, und war
glücklich, das erste Grün an den Bäumen noch sehen
zu dürfen.
Aber es kam anders. Anstatt mit einer
Blut stillenden Sonde in der Speiseröhre
elendiglich zu Grunde zu gehen, verödete mir in
Koblenz ein Arzt einige Venen und ich war nach
einigen Tagen wieder einsatzfähig, - wenn auch durch
den Blutverlust ziemlich klapprig. Das wiederholte
sich noch einige Male und einmal, als ich bereits
sehr von der Krankheit gezeichnet war, kam der Arzt
am Freitag Nachmittag zur letzten Visite der Woche
und war ziemlich niedergeschlagen. Sein Porsche war
defekt, doch am Montag morgen sollte er in Hannover
eine Vorlesung halten. Ich bot ihm an, den Motor zu
reparieren, wenn er mich beurlauben würde. Wir
tauschten die Autos und am Sonntag Abend stand der
reparierte 911 wieder an seinem Platz. Wenn ich
danach wieder mal blutete, konnte ich mich einfach
vor dem OP auf eine Pritsche legen bis ein Pfleger
mich draußen liegen sah, dann wurde ich
hineingekarrt und operiert. Ich hatte zu diesem Arzt
eine fast freundschaftliche Beziehung aufgebaut.
1987 segelten wir nach Südengland.
Obwohl wir beide wussten, wie schlecht es mir
mittlerweile ging, wollte ich segeln. Es war das 12.
Jahr und ich war bereits zu schwach, um bei Wind das
Vorsegel zu bergen oder um auch nur spazieren zu
gehen. Meine Haut und die Augen waren quittegelb.
Und als im Oktober das Schiff wieder im Cochemer
Hafen lag, arbeitete die Leber nicht mehr. Ich fiel
ins Koma und wachte erst nach Wochen wieder im
Krankenhaus auf, als mich „mein“ Arzt fragte, ob ich
eine neue Leber haben wollte. Ich wollte, um wieder
segeln zu können.
Alle anderen Ärzte hatten Beate
geraten, dass sie mich daheim in Ruhe sterben lassen
sollte, sie aber hatte diesen Kollegen angerufen,
der durch seine Vorlesungen in Hannover einen guten
Draht in die Transplantationsklinik zu Prof.
Pichelmayr, dem damals führenden
Transplantationschirurgen, hatte. So kam es, dass
ich zwei Tage nach der entscheidenden Frage in
Hannover zur Transplantation einer Leber vorbereitet
wurde. Derweil versuchte Beate selbst noch auf dem
Weg zur Intensivstation, mich wieder zum Leben zu
überreden und hatte Erfolg! Schließlich wollte ich
wieder leben, nachdem ich mich Wochen vorher schon
aufgegeben hatte.
Als ich nach der Transplantation
wieder ansprechbar war, fragten mich Schwestern und
Ärzte, ob ich denn wirklich ein Schiff hätte und ob
ich denn tatsächlich damit nach Amerika segeln
wolle. Während der wochenlangen Phase des Aufwachens
und der damit verbundenen Psychosen hatte ich
nämlich immer wieder davon geredet und auch Details
von unserem „Rasmus“ beschrieben. Beate war während
dieser Zeit fast immer bei mir und hat mich
aufgebaut, wenn ich wieder aus einer Psychose
auftauchte. So kam ich nach der kürzest möglichen
Zeit wieder auf die Beine und fragte, wann ich denn
nun nach Amerika segeln dürfe. Die Antwort war klar
und deutlich: in 2 Jahren, wenn bis dahin alles gut
gegangen sei.
Damit hatte ich wieder eine Zukunft.
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Schon der nächste Sommer fand uns
beide mit unserem „Rasmus“ in Schweden. Das war 6
Monate nach der Transplantation.Danach verkaufte
ich das Schiff und viele andere Sachen, um mir für
den Transatlantiktörn ein größeres Schiff bauen zu
lassen. Aber noch bevor das fertig wurde, fragte
mich ein Freund, ob wir ihn auf seinem Törn über den
Atlantik begleiten wollten. Kurz bevor wir von Las
Palmas ablegten, schrieb ich Prof. Dr. Pichlmayr
eine Postkarte, dass, wenn er diese Karte erhielte,
ich bereits auf dem Atlantik nach Amerika unterwegs
sei. |

6 Monate nach der
Transplantation unterwegs in den schwedischen
Schären |
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Als wir wieder daheim waren, fand ich
in unserer Post seine Antwort mit der äußerst
knappen Anweisung: „Bitte sofort vorstellen!“ Das
machte ich auch und als ich braun gebrannt und
durchtrainiert in die Leberambulanz kam, guckte ich
in einen Raum voller todkranker, müder und mutloser
Gesichter. Noch vor zwei Jahren hatte ich genau so
ausgesehen. Eine Schwester hinter dem Tresen
erkannte mich und winkte mich in das Kämmerchen. -
Da war doch wirklich ein Transplantationspatient in
die Karibik gesegelt, so als wäre er ganz gesund.
Ganz entscheidend geholfen hatte mir dabei ein Satz
von Prof. Pichlmayr: “Wir operieren nicht, um
Rentner zu produzieren, sondern um arbeitsfähige
Menschen wieder auf die Beine zu stellen.“
Bereits vier Monate nach der
Transplantation begann ich wieder zu arbeiten und
hatte bald doppelt so viel Patienten wie vorher.
Offensichtlich hatte es sich herumgesprochen, dass
ich den Patienten viel mehr geben konnte als vorher.
Ich glaube, dass sich die Kraft und Zuversicht, die
ich damals ausstrahlte, schnell herum sprach und
immer wieder neue Patienten in die Praxis zog.
Aber das Medizinwesen in Deutschland
war schon damals überreglementiert und so schlecht
bezahlt, dass es keinen Spaß mehr machte. Ich war
mittlerweile total demotiviert. Ein so hohes Risiko,
wie es jeder Arzt durch seine Behandlungen eingeht,
wollte ich nicht mehr auf mich nehmen. – Zumindest
nicht bei diesem mickrigen Honorar! Ganz spontan
verkauften wir daher 1995 die Praxis - sieben Jahre
nach der Transplantation - und fortan arbeitete ich
bei wesentlich besserer Bezahlung mit sehr viel Spaß
als Vertreter für andere Ärzte. Nach dem Verkauf der
Praxis akzeptierte ich auch die angebotene Rente, so
dass unser Lebensunterhalt gesichert war.
Mit dem neuen Schiff segelten wir
hauptsächlich in Schweden und ohne es zunächst zu
planen, sammelten wir auf unseren Törns die Fakten
für einen Führer durch die ostschwedischen Schären.
Als die Pläne zu dem Buch konkreter wurden und die
Verlage versuchten, immer mehr Zugeständnisse von
mir zu erreichen, produzierten wir das Buch
kurzentschlossen selbst, wobei alles, die Fotos,
Skizzen, der Text und auch die Werbung, mit der die
Produktion zum Teil finanziert wurde, von uns selbst
gemacht wurde. Wir waren unglaublich stolz, als das
fertige Buch vorlag und die Fachzeitschriften sich
vor Lob überschlugen.
Die Vorstellung des Buches 1998
erlebte ich wieder im Krankenhaus, weil ich durch
zwei Abszesse in der Leber eine lebensgefährliche
Blutvergiftung hatte. Keiner gab mehr einen
Pfifferling für mein Leben und trotzdem schaffte ich
es – wieder nicht allein, sondern mit Beates Hilfe -
nach dem 13. endoskopischen Eingriff in 6 Wochen.
Eigentlich wollte der Operateur mich gar nicht mehr
operieren, aber ich ermunterte ihn dazu, es doch
noch einmal zu versuchen. -Erst bei einer
Nachuntersuchung 4 Jahre später gab er die
Aussichtslosigkeit der damaligen Situation zu.
Weitere 2 Jahre später
verabschiedeten wir uns von der Segelei und schlugen
ein ganz neues Kapitel auf. Wir kauften uns ein
klassisches Motorboot aus Stahl mit Holzaufbauten.
Damit sind wir jetzt auf Flüssen, Kanälen und im
Mittelmeer unterwegs, freuen uns aber schon wieder
auf die Schwedischen Schären, um nach Plätzen für
das nächste Buch zu suchen.
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Ostern 2002 in Barcelona |

unser "Troll von Cochem"
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Den Wechsel zum Motorboot konnten
viele unserer Segelfreunde nicht verstehen, aber wir
hatten auf dem Englandtörn 1987 deutlich genug
erlebt, was es bedeuten kann, nicht mehr die Kraft
zu haben, ein Segel zu bergen. In diese Situation
wollten wir mit zunehmendem Alter nicht noch einmal
kommen, andererseits aber wollten wir zeitig genug
den Wechsel zum Motorboot schaffen, um noch mit
Kraft und Elan dieses neue Kapitel aufschlagen zu
können.
2004 begann ich sehr intensiv zu
reiten und erlebe die Welt nun aus einer völlig
ungewohnten Perspektive.
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Dafür, dass ich so lustvoll leben
darf, glaube ich, dass ich es den Ärzten und den
Kranken schuldig bin, ihnen durch die gelebte
Lebensfreude Mut zu machen. Vor allem aber soll
meine Geschichte den unentschlossenen Organspendern
zeigen, wie viel volles Leben ein todgeweihtes Organ
schenken kann. Leben, das sonst erlöschen würde.
Kraft, die sonst nicht weitergegeben werden könnte.
Und Liebe, die sonst nicht geschenkt aber auch nicht
empfangen werden könnte. |

meine starke Frau Beate
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Welch herrliches Leben! - Aber auf
Kosten anderer! - Ohne die rückhaltlose Hilfe
meiner Frau hätte ich diese Krankheit nicht meistern
können. Weder den Praxisaufbau, noch die Schrauberei
an den Autos, die Rennerei oder das Segeln, - alles,
was mir die Kraft gab, weiterzumachen, wäre nicht
möglich gewesen ohne dass meine Frau, die selbst
Ärztin ist, mir Sicherheit und Hilfe gegeben hätte
Ohne sie wäre nichts gegangen.
Auf Kosten anderer führe ich auch
jetzt mein neues Leben. Die Leber gehörte vorher
einem 22 -jährigen. Ich weiß nichts über ihn.
Vielleicht hatte er einen Motorradunfall. Weil er
starb, darf ich weiter leben. Danke.
Klar, - ich führe ein egoistisches
Leben! Aber ohne diesen Egoismus ginge es nicht,
denn die Krankheit raubt Kraft. - Kraft, die für
die Familie und viele andere Pflichten nötig gewesen
wäre. Den Rest verbrauchte ich jeden Tag in der
Praxis, gewann sie aber in der nächtlichen
Abgeschiedenheit und Ruhe der Garage oder später
noch viel intensiver im Cockpit unseres Schiffes,
auf dem Atlantik und in den Schären zurück. Dafür
fehlte ich meiner Familie lange Jahre. Aber ich lebe
immer noch und kann jetzt nach Beendigung des
Berufslebens Zeit und Zuwendung zurück geben, die
mir andere, vor allem aber meine Frau, geschenkt
haben.
Diese Krankheit hat mich verändert.
Sie hat mich dazu gebracht, mich auf das Wesentliche
zu konzentrieren. Dafür war ich halt für all das,
was ich durfte und konnte viel offener. D.h. in
letzter Konsequenz: ohne die Erkrankung wäre dieses
volle Leben gar nicht möglich. So bin ich mir auch
der Schwächen meines Körpers bewusst geworden und
ich habe schon vor vielen Jahren begonnen, z. B.
durch Training diese Nachteile auszubügeln. Das
half zu einem ganz neuen, herrlichen Körpergefühl,
das ich unendlich genieße und das mir neue
Möglichkeiten eröffnet.
Bei allen
Nachteilen und Einschränkungen, die meine Krankheit
mit sich bringt und die ein Außenstehender wohl
nicht akzeptieren würde - ich liebe mein Dasein und
ich akzeptiere die Krankheit, die mir durch das
ständige Bewusstsein, jederzeit an ihr oder einer
Nebenwirkung der notwendigen Medikamente sterben zu
können, die Kraft für ein sehr viel intensiveres
Leben gibt und mich für Dinge geöffnet hat, die
früher völlig unbemerkt an mir vorbei gegangen sind.
Welch ein Leben!
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Gelockerte Bestimmungen für die Einfuhr von Hunden
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Schweden
lockert zum 3. Juli 2004 seine Einfuhrbestimmungen
für Hunde. Der bisher erforderliche Antrag beim
Landwirtschaftsamt wird ab Juli nicht mehr verlangt.
Auch die bisher notwendigen Impfungen gegen
Hundestaupe und Leptospirose werden nicht mehr
gefordert. Damit sind vom Sommer 2004 an auch
spontane Reisen mit Hund nach Schweden möglich
Infos im
Internet findet man unter
www.sjv.se
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