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VON DER MOSEL ANS MEER

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Håskö

DIE NORDBUCHT, POSITION 58° 15´860 N, 16° 55´990 E, KARTE NO 622 NE

Wir hatten Lennart in seinem Sommerhäuschen bei Tyrislöt besucht und anschließend mit ihm und seinen Freunden im "Sumpen" Pub am Campingplatz den Samstag Abend gefeiert. Das war schön, weil der Pub, eine alte Scheune, urig eingerichtet war. Am Morgen danach brauchten wir Ruhe. Da war die kurze Etappe nach Håskö gerade richtig. Schon lange war diese Schäre in unseren Karten eingekringelt.


Als wir uns von Norden der Insel näherten, sahen wir in allen Buchten Boote liegen, obwohl die schwedischen Ferien schon vorbei waren. Es waren nicht viele, aber gerade genug, um zu zeigen wo man überall hin könnte.


Wir wählten den langen Schlauch, um da einen Platz zu finden. Als wir durch die Enge motorten, sagten uns zwei Angler, daß wir eben da, wo sie standen, gut längsseits gehen könnten. Das taten wir denn auch und lagen auf 4,5 m Wasser. Man sollte aber nicht so ganz blindlings an die Felsen herangehen, denn da, wo´s bequem wird, fällt der Fels nicht ganz senkrecht und könnte unschöne Kratzer unterhalb der Wasserlinie hinterlassen. Auch an fast der ganzen restlichen Ostseite kann man an den Fels gehen. Freilich, so bequem wie bei uns sah es nicht aus.

BUCHINHALT

Håskö  Håskö, die Westbucht Väggö Lacka Schären Leseprobe Der Autor

Da wir die Bucht nicht kannten, war unser Platz ein einfacher Anfang. Von hier aus ruderte ich mit dem Dingi die Bucht ab und fand auch in der hintersten Ecke noch ausreichend Wasser, so daß man mit weniger Tiefgang als unseren knapp 2 m hinter der Felsnase einen Platz am Felsen finden könnte. Es dauerte auch nicht lange bis drei Schweden, die sich hier offensichtlich auskannten, mit einem 10 m Schiff und einem riesigen Schärenkreuzer zielstrebig in dieses Loch strebten. Bereits der Zweite hatte Fender draußen, als er sich von außen der Bucht näherte. Offensichtlich ist diese Ecke in der Gegend bekannt. Dort liegt man aber auch wirklich vor allen Winden unangefochten in hervorragendem Schutz.


Und wenn es nicht gerade aus Nord bläst, kann man auch in allen anderen Buchten und Durchfahrten im Norden einen Platz am Fels finden.