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Wer
bisher in die ostschwedischen Schären segeln
wollte, hatte außer Sportbootkarten, dem Küstenhandbuch
und zwei Hafenführern keine Hilfe, zu den ersehnten
Plätzen zu kommen. Jetzt aber gibt´s einen Führer
in die Schären wie ihn selbst die Schweden in
dieser Form und Ausführlichkeit nicht haben.
Wie jeder Segler träumten auch
wir von einer Insel, auf der wir wenigstens für
kurze Zeit allein sein konnten und haben 13 Jahre
daran gearbeitet, wenigstens an einige der 100 000
Schären heran zu kommen. Nach vielen frustrierenden
Grundberührungen gelang es uns, an den Steinen
vorbei, wenigstens etwa 100 Inseln sicher zu
erreichen, dort zu ankern und den unvergleichlichen
Charm eines nordischen Sommers zu genießen.
Wir haben auf 300 Seiten 106 Plätze
mit 63 vergrößerten Ausschnitten aus den
schwedischen Bootssportkarten beschrieben und haben
in 56 Skizzen die Steine auf dem Weg dorthin ebenso
vermerkt wie die Buchten mit all ihren Verstecken.
Dabei fanden wir Brunnen, Feuer- stellen,
Blaubeerfelder und Sumpfwiesen. Die Stimmung der Schären
haben wir in 160 Farbfotos eingefangen und erschöpfen
uns nicht in nautischen Details, sondern vermitteln
auch schwedische Geschichte, Anekdoten der Gegend
und eigene Erlebnisse.
Auf unseren Törns haben wir auch
Wach- und Warnposten der Wikinger auf den Außenschären
gefunden, Runensteine und Steinzeichnungen entdeckt
und haben uns vom Charm des Schlosses Gripsholm und
dem Dampfer gefangen nehmen lassen, der seit 1903
jeden Sommer im Liniendienst und noch immer mit der
ursprünglichen Dampfmaschine zu Tucholskys
Mariefred fährt. Ebenso fanden wir auch Strindbergs
Kymmendö und trafen Einwohner, die auch heute noch
sauer auf ihn sind.
Die Skizzen sind bewußt nicht
digital bearbeitet, um dem Segler nicht eine
Sicherheit vorzutäuschen, die nicht vorhanden ist,
denn letztlich sind auch die allerbesten Messungen
zwangsläufig nicht 100%ig genau.
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